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Die Verbindung zwischen Asthma und Angststörungen

Nach mehreren Gesprächen mit Asthmapatienten, die auch an Angststörungen leiden, wollte ich recherchieren, ob die Forschung zwischen diesen zwei Störungen eine Verbindung sieht. Eine Forschungsstudie von 1998 zeigt die Beziehung.

Erstens haben beide Störungen ähnliche physiologische Symptome, hauptsächtlich wenn es mit Hyperventilation und CO2 Levels im Blut zu tun hat. Menschen mit Asthma und Menschen mit Angststörungen leiden öfter unter chronischer Hyperventilation, Atemstörungen usw.

Die Forschung zeigt auch, dass ca. 25% der Menschen mit Asthma berichten, dass sie auch so häufig Angstanfälle haben, dass ihre Situation auch zur Charakterisierung der Angststörung passt. Andere Forschungen, die in dieser Studie zitiert sind, berichten, dass 13.1% der Asthmapatienten innerhalb der Studie, auch mit Agoraphobie diagnostiziert wurden. Zum Vergleich tritt dies in der Allgemeinbevölkerung mit 1,7%-2,6% auf.


Wie Asthma Angst beeinflußt

Die Forscher sind der Ansicht, dass Asthma die Entwicklung von Angststörungen sehr stark beeinflußen kann. Das aus mehreren Gründen:

Die Hyperreaktionsfähigkeit des zentralen Nervensystems (ZNS), das die Atemfunktion kontrolliert, kann zu Hyperventilation führen. Das ZNS reagiert auch auf die Asthma Medikamente. Medikamente, die auf Andronergische Agonisten oder auf Steroiden basiert sind, wurden sowohl angstfördernde, als auch sonstige affektive Störung verursachende Effekte nachgewiesen. Weshalb können Asthmaanfälle und Asthmamedikamente die Art und Weise, in der Asthma Angststörungen verursacht, verstärken. Angstanfälle, die als Teil ihrer Symptome eine schnelle Mundatmung haben, können eine Entzündung der Luftröhre verursachen, was Asthmaanfälle verursachen kann.


Klasische Konditionierung

Ein anderer Grund, mit dem Asthma zu der Entwicklung von Angststörungen beiträgt, ist in der klassischen Konditionierung des Asthmaanfalls, der mit der Angst vor dem Tod einhergeht. Da manche Asthmaanfälle definitiv lebensbedrohlich sein können, könnte der Patient auch das leichteste Gefühl von Atemschwierigkeiten mit Todesangst verbinden. Diese Verbindung kann so stark sein, dass für manche nur das Reden über Atemnot Angstanfälle verursachen kann.

Die Forschung zeigt, dass je stärker die Angst das Asthma begleitet, desto schlimmer die Konsequenzen für den Patient - mehre Medikamente, mehr Krankenhausaufenthalte und größeren Schaden - sowohl gesundheitlich als auch finanziell.

Das Buteyko Atmungssystem bietet einen natürlichen Weg ohne Medikamente die Asthmasymptome zu reduzieren. Laut dieser Forschungsstudie wäre es plausibel, dass das Buteyko Atmungssystem auch die Symptome von Angststörungen reduzieren könnte.

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Die Informationen, die in diesem Artikel diskutiert werden, beschreiben keine Aussage gegen das Nehmen von Medikamenten gegen Asthma und keinen medizinischen Rat.


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